E-Bass

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E-Bass

Der E-Bass ist zusammen mit dem Schlagzeug maßgeblich für den Groove in einer Band verantwortlich. Spätestens seit Jaco Pastorius, Jack Bruce, Marcus Miller und Flea ist klar: Der Elektrische Bass spielt in der ersten Reihe. Daher können Bassisten mittlerweile aus einem ähnlich großen Fundus an E-Bässen schöpfen wie ihre Kollegen von der Gitarrenfraktion. Neben dem klassischen 4-saitigen Bass werden auch 5- und 6-saitige Bässe immer beliebter. Der 'normale' viersaitige E-Bass ist genau eine Oktave tiefer gestimmt als eine Gitarre: E, A, D, G.

Die Aufgabe eines Bassisten ist es, die Band mit seinem Groove zu unterstützen und zusammen mit dem Schlagzeuger das Timing zu bestimmen. Ohne den gleichmäßigen Groove des Bassisten verlieren selbst gute Gitarristen schon mal die Orientierung. Deshalb kommt es beim Erlernen dieses Instrumentes auch nicht so sehr darauf an, schnell bestimmte Licks spielen zu können oder irgendwelche Riffs mit 240 Beats per Minute runter zu spielen. Vielmehr kommt es darauf an, mit Kontinuität und Gleichmäßigkeit die gesamte Band maßgeblich zu unterstützen. Das klingt im ersten Moment vielleicht langweilig, ist es aber nicht. Gerade als Anfänger kann man schon mit zwei oder drei Tönen auf dem Bass ganze Songs mitspielen, was zu Beginn bereits extrem motivierend ist. E-Bässe gibt es in zwei unterschiedlichen Größen. Man spricht hier von Mensuren (die Mensur ist die schwingende Saitenlänge).

Shortscale Bässe
Der Shortscale Bass hat einen relativ kurzen Hals. Dieser lässt sich für Kinder und Jugendliche leichter spielen, weil die Bünde enger zusammen sind und man die Finger nicht so spreizen muss. Der Ton ist weicher und runder. Früher hat man diesen Bässen nachgesagt, dass sie nicht so viel "Wumms" haben wie die großen Bässe. Aber dank moderner Tonabnehmertechnik ist dies längst Geschichte.

Logscale Bässe
Der Longscale Bass hingeben hat einen wesentlich längeren Hals und bieten damit einen härteren Grundsound. Außerdem ist die Gewichtsverteilung bei den Longscale Bässen etwas besser und sie sind selten kopflastig. Wer sich zutraut, seine linke Hand ein bisschen zu quälen, sollte in jedem Fall einen Longscale Bass spielen.

Ansonsten gelten beim E-Bass Kauf die gleichen Richtlinien wie bei der Gitarre: Der erste eigene Bass sollte gut in der Hand liegen und einem nicht zu schwer vorkommen. Die Saitenlage darf nicht zu hoch sein und der Bass sollte sich auch in den höheren Lagen einfach spielen lassen. Auch wenn Ihr selbst noch nicht spielen könnt, nehmt das Instrument in die Hand und spielt ein paar Töne. Der erste Eindruck trügt meist nicht.