Marshall JVM215C

Marshall JVM215C, E-Gitarrenverstärker

Artikelnummer: 100052016
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E-Gitarrenverstärker • Bauart: Röhre • Leistung: 50 Watt • Kanäle: 2 • Gainstufen: 3 pro Kanal • Lautsprecherbestückung: 1 x 12" • Lautsprechertyp: Celestion • Klangregelung: 2 x Bässe, Mitten, Höhen • Einschleifweg: parallel • Vorstufenröhren: 5 x 12AX7 • Endstufenröhren: 2 x EL 34 • Effekte: Hall/Reverb • Impedanz: 4/8/16 Ohm • Ausgang für Zusatzlautsprecher: vorhanden • Lieferumfang: Footswitch • Besonderheit(en): siehe Beschreibung • Maße: 60,5 x 51 x 26,5 B/H/T • Gewicht: 26,5 kg • Produktionsland: Made in England • Komplett in Vollröhrentechnik, ohne Halbleiter im Signalweg, bringt der JVM215C eine Klangqualität auf die Bühne, die ihresgleichen sucht! Seine beiden Kanäle bieten jeweils drei Modes, die durch Zuschaltung von Röhrenstufen insgesamt sechs eigenständige Grundsounds mit eigenem Gaincharakter liefern. Durch mehrfaches Drücken des jeweiligen Kanalwahltasters werden die anderen Modes angewählt, wobei eine LED von grün, nach orange zu rot und dann wieder zu grün wechselt. Durch das geschickte Zuschalten der jeweils aktiven Röhrenstufen (Modes) ergeben sich auf diese Weise völlig eigenständige Grundsounds - dabei diente eine breit gefächerte Auswahl der JVM410H Grundsounds als Vorlage, welche den JVM215C stilistisch genau so vielseitig macht, wie die Vierkanaler der Serie. Dank seiner logischen Aufteilung der Bedienelemente auf der Frontplatte und Rückseite ist der JVM205C natürlich noch überschaubarer und denkbar einfach zu bedienen. Zwei Kanäle mit sechs Grundsounds - in puristischer Vollröhrentechnik! Warum ist es so wichtig, dass bei einem Röhrenverstärker keine Halbleiter im Signalweg verbaut sind? Diese Frage hört man recht häufig - und sie lässt sich am leichtesten mit einem Soundvergleich beantworten. Das Zauberwort heißt Dynamik! Das Gitarrensignal kann bei allen JVM Verstärkern die Klangregelung des Amps ohne ernsthafte Dynamikeinbussen passieren, da sein Pegel komplett in Röhrentechnik bearbeitet wird und sämtliche Schaltvorgänge relaisgesteuert ablaufen. Es gibt also bei den JVMs keine Puffer- oder Aufholverstärkerstufen, die mit ihren Halbleiterbauelementen und Koppelkondensatoren den originalen Gitarrenton "ausbremsen" könnten. Dazu gehört auch, dass die Effektwege und der Reverb nicht nur schaltbar sind, sondern selbst wenn sie aktiviert sind, passiv zugemischt werden. Diese technische Lösung ist in der Herstellung zwar teurer, aber sie zahlt sich aus: Selbst bei extremen Gaineinstellungen bleibt der Gitarrensound differenziert, tendiert nicht zum "Matschen", und selbst nuancierte Änderungen bei der Tonabnehmerkombination bleiben differenziert hörbar. Keine Kompromisse in puncto Ausstattung und Bedienbarkeit! Die Zweikanaler der JVM Serie bieten exakt die gleiche Anschlussperipherie, wie die JVM4xxx Modelle. Ergo kann auch hier für jeden Grundsound eine eigene Effekt-, Hall- und Masterkonfiguration gespeichert werden. Folglich besitzt jeder Kanal seinen eigenen Hallregler, es gibt zwei Mastervolumen und zwei Effektwege - und die Schaltzustände dieser Funktionen werden beim Verlassen des jeweiligen Modus bzw. Kanals automatisch gespeichert. Der (zum Patent angemeldete) programmierbare Vierfach-Fußschalter wird kostenlos mit dem JVM215C ausgeliefert, und kann ganz nach Gusto sowohl zum Abspeichern kompletter Presets als auch zum kopieren beliebiger Schaltfunktionen der Frontplatte eingesetzt werden. Er wird übrigens trotz seiner umfangreichen Funktionen und LED-Anzeige für die aktiven Sounds mit einem ganz normalen Klinkenkabel angeschlossen. Alternativ können komplette Presets (also eine komplette Vorauswahl dieser Schaltfunktionen..) für 128 Programmwechselbefehle gespeichert, und via MIDI abgerufen werden, wodurch der Einsatz externer Multieffektgeräte enorm vereinfacht wird. Alle JVM Verstärker sind mit einem Digitalhall in Studioqualität ausgestattet, der parallel zum Originalsignal des Verstärkers geführt und in einer separaten Röhrenstufe zugemischt wird. Bei aktiviertem Hall bleibt das Originalsignal davon völlig unbeeinflußt - ist er deaktiviert, wird er komplett aus dem Signalweg geschaltet. Beide Kanäle des JVM215C haben ihren eigenen Reverb Level Regler. Die Schaltung des Reverb wurde so ausgeführt, dass ein plötzliches Abreißen des Hallsignals verhindert wird, so dass der Hall beim Kanalwechsel oder beim Deaktivieren ganz natürlich ausklingen kann. Einige Gitarristen haben gegenüber digitalen Hallsystemen Vorbehalte , da viele Digitaleffekte unnatürlich und steril klingen. Deshalb wurde beim Sound-Design des Digitalhalls der JVMs ein enorm hoher Aufwand betrieben, um auch in Digitaltechnik die Tiefe und Wärme eines klassischen Federhallsystems zu erreichen. Der Vorteil dieses Designs liegt auf der Hand: Im harten Roadeinsatz ist das Hallsystem völlig unempfindlich und die Zumischung mittels Röhrenstufe bewahrt das Obertonspektrum, den Glanz, und die Dynamik, die einen typischen Röhrenhall ausmachen. Die Endstufe der JVMs basiert auf der bewährten Endstufentechnik, die schon beim JCM800 Modell 2205 und beim 1987 Topteil zum Einsatz kam - und für den typischen, legendären Marshall Sound verantwortlich ist, wurde aber in kleinen Details dem enormen Grundsoundspektrum der JVMs angepaßt. Zur Endstufenschaltung gehören auch die Presence und Resonance Regler, welche das Ansprechverhalten der Lautsprecher und den Gesamtsound des Verstärkers beeinflussen. Der JVM bietet zudem einen Silent Recording Modus: Wird der Standby-Schalter ausgeschaltet, so wird die Endstufe deaktiviert - doch die Vorstufe und Anschlußperipherie des Verstärkers steht weiterhin voll zur Verfügung.
Marshall