Engl Ironball Special Edition
Produktinformationen "Engl Ironball Special Edition"
Der beliebte Engl Ironball ist auch in einer Special Edition Variante erhältlich: der E606SE ist ein vielseitiger, kompakter Lunchbox Amp mit umfangreicher Ausstattung. Die Endstufe liefert 20 Watt Ausgangsleistung, es stehen 2 Kanäle mit gemeinsamer Klangregelung zur Verfügung. Gain- und Masterboost sind per Fuß schaltbar. Ein integrierter IR Loader macht den E606SE zum ausgefuchsten Recording Amp - 8 IRs können geladen werden. Ein symetrischer XLR DI Ausgang dient zum problemlosen Anschluß an Recording Equipment. Mit an Bord sind Digital Hall und Delay, mit einem integrierten Noise Gate lassen sich Nebengeräusche wirkungsvoll unterdrücken. Externe Effektgeräte können über einen röhrengebufferten, seriellen Einschleifweg integriert werden. Mit an Bord ist auch ein MIDI Interface - die Effektsektion, das Noise Gate und alle Schaltvorgänge können per MIDI gesteuert werden. Die Ausgangsleistung des Amp kann per Powersoak bis auf 0 reduziert werden.
- Abmessungen (BxHxT): 34 x 14 x 22 cm
- Bauart: Röhre
- Besonderheit(en): IR Loader, Sym IR Ausgang, Delay, Noise Gate, MIDI, USB
- Effekte: Hall/Reverb
- Einschleifweg: seriell
- Endstufenröhren: 2x EL84
- Gainstufen: 2
- Gehäuseformat: Lunchbox
- Gewicht: 7,0 kg
- Impedanz: 8/16 Ohm
- Kanäle: 2
- Klangregelung: Bässe/Mitten/Höhen/Presence
- Leistung: 20 W
- Leistungsbereich: 16 - 30 W
- Produktionsland: Deutschland
- Vorstufenröhren: 4x ECC 83
Seit über 30 Jahren begeistert die Marke Engl mit herausragenden Röhrenverstärkern und Boxen aus Deutschland. Mit der Vorstellung des ersten vollprogrammierbaren Röhrenamps weltweit 1984 auf der Frankfurter Musikmesse setzte Engl neue Standards und machte immer wieder aufs neue mit besonderen Innovationen wie zum Beispiel das Master A/B oder das Tube Monitoring System von sich reden in der Amp-Entwicklung. Mit dem neuen Sound Wizard Module hat die deutsche Edel-Amp-Schmiede im Jahr 2014 eine weitere großartige Neuerung auf den Markt geworfen. Bestätigung dafür kommt auch durch die vielen weltweit bekannten Gitarristen, die auf die Leidenschaft, den Sound und die Qualität dieser außergewöhnlichen Gitarrenverstärker setzen, wie zum Beispiel Ritchie Blackmore mit seinem Signature-Amp. Engl wird auch weiterhin für einzigartige Innovationen, herausragendes Designs und Amps "Made in Germany" stehen!
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Gesucht war ein kleiner Röhrenverstärker, der per Midi gesteuert werden kann. Beim E606SE lassen sich sämtliche Schalterstellungen abspeichern, nicht jedoch die Stellung der Potentiometer (was für meine Zwecke genau passt). Der Lead-Kanal bringt genau den Sound, den man von einem Engl erwartet: Reichlich Gain-Reserven, transparente Höhen und gutes Bassfundament. Eine Überraschung war der Clean-Kanal: In Stellung 11Uhr des Gain-Reglers kriege ich auch mit EMGs noch cleane, schön offene und geschmeidige Sounds hin. Bei höheren Gains fährt der Kanal in ein sehr angenehmes Anzerren. Dieser Effekt kann auch durch Zuschalten des Gain Boost erreicht werden. Überhaupt haben sich Gain- und Master-Boost als sehr spannende Schalter erwiesen, die eine Menge Soundmöglichkeiten bringen bzw. den Verstärker (fast) zu einem Vierkanaler machen. Die Boosts können zwar nicht im Detail geregelt werden, die Vorgabe ist aber sehr sinnvoll gewählt. Als Grössenkompromiss (das Teil ist fast genau gleich gross wie ein Marshal DSL1) müssen sich die Kanäle die Klangregelung teilen. Diese ist für eine passive Schaltung recht wirkungsvoll, es lassen sich aber keine (zu) extremen Sounds einregeln. In meinem Setup ist das kein entscheidender Nachteil: Regelung so einstellen, dass für beide Kanäle eine gute Grundlage da ist, dann pro Patch mit dem eingeschleiften Line 6 HX Effects-EQ nachregeln. Der wirkliche Hammer des Verstärkers ist seine Studio-Tauglichkeit. Mit dem eingebauten Powersoak lässt sich der Verstärker sogar auf Null absenken (es muss dann noch nicht mal eine Box angeschlossen sein). Anders als bei anderen Powersoaks wird dabei das Frequenzspektrum nicht (entscheidend) beschnitten. Die 3 bereits eingespeicherten IRs von Engl-Boxen sind sehr brauchbar, es lassen sich aber noch weitere, eigene IRs ablegen. Damit wird Recording mit Mikrophon vor der Box wirklich überflüssig.