Gretsch Jim Dandy Concert WN MAH WPG FRSTN

Produktinformationen "Gretsch Jim Dandy Concert WN MAH WPG FRSTN"

Inspiriert von der historischen "Rex" Serie von Instrumenten, die in den 1930er, 40er und 50er Jahren per Versandkatalog angeboten wurden, verkörpern die Jim Dandy Modelle den Charme und den Geist dieser frühen Gretsch Flat-Top Gitarren mit überragender Spielbarkeit und erstklassigem Klang. Mit 24,75" (629 cm) Mensurlänge bietet die Jim Dandy Concert den perfekten Sweetspot aus vielseitigem Ton und zugänglicher Spielbarkeit für eine Vielzahl von Musikrichtungen..
Der Korpus mit X-Bracing ist aus ausgesuchten, leichten laminierten Tonhölzern gefertigt und bietet ein optimales Gleichgewicht zwischen holzigem Vintage-Ton und zuverlässiger Haltbarkeit, während der "C"-förmige Hals ein einladendes Spielgefühl für stundenlange Inspiration bietet.
Zeitgemäße Details wie ein Steg im Vintage-Stil, ein Ivoroid-Binding und ein Schlagbrett mit "G"-Grafik, eine lackierte Zierleiste mit Nadelstreifen, offene Mechaniken und übergroße Dot-Griffbrett-Inlays sorgen für eine nostalgische Persönlichkeit, die sich für jeden Anlass eignet. Die Gretsch Jim Dandy Concert eignet sich für jede Musikrichtung, vom bluesigen Picking bis zum Swing, und ist ein idealer Begleiter für Neulinge und alte Hasen gleichermaßen.

  1. Binding: Tortoise
  2. Boden/Zargen: Sapele
  3. Cutaway: nein
  4. Decke: Sapele
  5. Farbe: Natural
  6. Farbe: Natur
  7. Finish: Matt
  8. Griffbrett: Walnuss
  9. Griffbrett Einlagen: White Pearloid Dots
  10. Halsmaterial: Nato
  11. Headstock: 1950's Gretsch® 3x3
  12. Konstruktion: laminiert
  13. Korpusform: Größe O/OO/OOO
  14. Korpusform: Concert
  15. Mechaniken: Open Gear Die-Cast
  16. Mensur: 24,75" (629 mm)
  17. Produktionsland: Indonesien
  18. Rosette: 3-Ring Ivoroid
  19. Saitenanzahl: 6-saitig
  20. Saitenstärke ab Werk: .012 - .053
  21. Sattel/Stegeinlage: Synthetic Bone / compensated
  22. Sattelbreite: 42,7 mm
  23. Steg: Walnuss
  24. Werksbesaitung D'Addario EJ16 Phosphor Bronze Light .012-.053
Über Gretsch

Seit seiner Gründung 1883 in Brooklyn, New York, liefert Gretsch mit handwerklichem Geschick Musikinstrumente von höchster Qualität die von einigen der angesehensten Künstlern der Musikindustrie sowohl beeinflusst als auch wertgeschätzt werden. Darunter Chet Atkins, Eddie Cochran, Billy Duffy, Bono, Duane Eddy, George Harrison, Brian Setzer, Stephen Stills und Malcolm Young.

Der 27-jährige Friedrich Gretsch, ein deutscher Einwanderer, begann die Karriere seiner Firma zunächst mit der Herstellung von Banjos, Trommeln und Tamburinen. Nur 12 Jahre später verstarb Friedrich jedoch und hinterließ das junge Unternehmen seinem zu dieser Zeit erst 15-jährigem Sohn Fred. Dieser, beileibe kein typischer Teenager, baute das Unternehmen zu einem der führenden Importeure und Hersteller von Musikinstrumenten in Amerika auf. Wohlwissend, dass der Schlüssel zum Wachstum darin lag, auf die Wünsche der Öffentlichkeit zu hören – und diese wollte Gitarren – begann Gretsch mit der Herstellung der begehrten Sechssaiter.

Zunächst ab 1926 in Form von akustischen Archtops für die damals rasant an Popularität gewinnende Jazz-Musik und einer Hand voll Flattops für die in den USA zu jeder Zeit beliebten Klänge des Country und Western. 1935 lancierte Gretsch die legendäre Broadkaster Schlagzeugserie, die bis in die 50er-Jahre erfolgreich war. Gretschs Beitrag zum Aufkommen elektrischer Verstärkung war dann 1939 die erste Electromatic®, eine Hollow-Body-Konstruktion, die in zeitgemäßer Aufmachung bis heute im Repertoire verblieben ist.

1942 überließ Fred Gretsch Senior nach 50 Jahren erfolgreichen Wirtschaftens das Unternehmen seinem Sohn Fred Gretsch Junior. Da während der Wirren des Zweiten Weltkriegs die Produktion unterbrochen wurde, überließ dieser die Geschäfte seinem Bruder Bill, um selbst in der Navy zu dienen. Leider verstarb Bill 1948 wie bereits sein Großvater bereits sehr jung, sodass der inzwischen nicht mehr aktive Marineoffizier Fred das Ruder des Familienbetriebs wieder übernahm.

Seit 1953 pflegt das Unternehmen auch seine Expertise in Solid-Body-Gitarren, die den immer lauter werdenden Konzerten mit ihrer stark verminderten Empfindlichkeit gegenüber Rückkopplung begegneten. Inzwischen ist auch die Semi-Akustische Abteilung um Gitarren mit Center-Block-Konstruktion erweitert, die die klanglichen Eigenschaften einer Hollow-Body-Gitarre mit den praktischen Aspekten einer Solid-Body vereinten.

Seit George Harrisons Auftritt mit den Beatles und seiner Country Gentleman in der Ed Sullivan Show 1964 ist Gretsch endgültig ein fester Stern am Firmament der Ikonischen Gitarren, was sich 1965 deutlich niederschlägt in form des höchsten Produktionsvolumens der Firmengeschichte.

1967, sozusagen auf dem Höhepunkt des Erfolgs entscheidet sich Fred Gretsch Jr. in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen und verkaufte das Unternehmen an die Baldwin Piano Company, die die Geschäfte übernahm. Leider mit mäßigem Erfolg. Glücklicher Weise trat Dinah Gretsch 1979 dem Unternehmen bei und konnte den Weg zu einem Rückkauf vorbereiten, den ihr Ehemann Fred W. Gretsch, des Gründers Großenkel, 17 Jahre nach dem Verkauf abschließen konnte. Gemeinsam brachte das Ehepaar das Unternehmen zurück zu altem Glanz, in dem es bis heute scheint.

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