Sequential Prophet REV2-16
Produktinformationen "Sequential Prophet REV2-16"
Der Prophet REV2 mit 16 Stimmen ist der Nachfolger des Synthesizer-Klassikers Prophet 08. Zwei digital gesteuerte Oszillatoren, die legendären Curtis-Filter und VCAs schlummern sowieso unter der Haube. Neu sind mitunter eine erweitere Modulations-Matrix, die digitale Effektsektion, der 6-stimmig polyphone Stepsequencer sowie ein helles OLED-Display und eine USB-Schnittstelle. Ergebnis ist ein polyphoner Analogsynthesizer zu einem Hammer-Preis.
- Abmessungen (BxHxT): 892 x 322 x 96,5 mm
- Aftertouch: ja
- Display: ja
- Effekte: Multieffektprozessor
- Farbe: Schwarz
- Gewicht: 9,3 kg
- Keyboardtasten: 61
- Pedale/Controller-Anschlüsse: Sustain, Expression oder CV
- Polyphonie: 16
- Sequencer: polyphoner 64-Step-Sequencer (bis zu 6 Noten pro Step), separater 16x4 Gate-Step-Sequencer
- Spielhilfen: Pitch Bend, Modulation Wheel
- Stromversorgung: Netzkabel mit IEC C14-Stecker
- Synthese: analog
- Tastatur: anschlagdynamisch
- Tonerzeugung: analog
- USB/MIDI: MIDI (in/out/thru), USB to Host
- Unterkategorie: Synthesizer
- Weitere Anschlüsse: 4 Line-Ausgänge 6,3 mm Klinke unsymmetrisch (A/B L/R Stereo)
- zwei digital gesteuerte Oszillatoren pro Stimme
- 2/4 Pole Curtis Lowpass Filter, 4 Original-Prophet LFOs, 3 Hüllkurven-Generatoren
- 512 Presets
- 512 editierbare User-Programme
- zwei Layer pro Programm
- Arpeggiator
Hinter der Synthesizer-Schmiede Sequential Circuits aus San Francisco steckt das kleine aber feine Unternehmen des legendären Synthesizer-Pioniers und Grammy-Gewinners Dave Smith. Dave Smith gilt auch als die treibende Kraft hinter der MIDI-Spezifikation, hat für Yamaha als Präsident in der Entwicklungsabteilung an der Physical-Modeling Synthese gearbeitet und u.a. die Korg Wavestation sowie andere, heute legendäre Technologien produziert. Nachdem er im Jahr 1994 auch für Intel Software-Synthesizer entwickelte, stellte er fest, dass sein Herz viel mehr für Hardware-Synthesizer schlägt und gründete kurz darauf sein eigenes Unternehmen Dave Smith Instruments. Es folgten heutige Klassiker, wie der Prophet-X, Prophet Rev2, Prophet-6, OB-6 und die Tempest Drum Machine in Zusammenarbeit mit Roger Linn, um nur einige Kult-Instrumente zu nennen. Dave Smith hat seine Firma DSI im Jahre 2018 in Sequential umbenannt, um damit sein Vermächtnis zu schließen.
Begonnen hat die Erfolgsgeschichte seines heutigen Unternehmens im Jahre 1974. Dort gründete er allerdings nicht nur seine heutige Firma, sondern entwickelte im selben Jahr sein erstes Musikinstrument, den analogen 16-Step-Sequenzer. Der Sequenzer in Holzverkleidung hörte auf den Namen Model-600 und war eigentlich nur für Daves ganz privaten Minimoog gedacht. Doch seine Erfindung kam so gut an, dass er sogar einige Einheiten unter die Leute brachte. Angetrieben von seinen ersten Verkäufen, folgten der Digital-Sequenzer Model-800 und der Programmer Model-700 für Minimoog und ARP-2600, bevor ihm im Jahr 1978 sein wohl größter Wurf gelang. Mit dem Prophet 5 entwickelte er den ersten vollprogrammierbaren analogen Poly-Synthesizer mit eingebauten Mikroprozessoren.
Bereits zwei Jahre später verdoppelte er mit dem Prophet 10 die Polyfonie und sorgte damit auf dem hart umkämpften Synthesizer-Markt für Furore. Im Jahre 2020 erreichte uns nun die freudige Kunde, dass Dave seinen beiden Zugpferden Prophet-5 und Prophet-10 mit überarbeiteten Features bei gleichen Schaltkreisen neues Leben einhauchen möchte. Wir sind mächtig stolz darauf, euch auf unserer Landingpage „Die Rückkehr der Propheten“, über die wichtigsten Neuheiten zu informieren.
Geschichte hat noch nie besser geklungen!
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Unter allen Synthesizern aus dem Hause SEQUENTIAL ist der Prophet REV2-16 meines Wissens ein Bestseller – zu Recht, wie ich finde. Er ist sehr universell einsetzbar, dank seiner 16 Stimmen geht ihm nicht so schnell die Puste aus. Aufgrund seiner kompakten Maße und seines recht geringen Gewichts ist er sehr gut für den Live-Einsatz geeignet. Mancher Purist mag sich vielleicht daran stören, dass er nicht über echte VCOs verfügt, sondern stattdessen DCOs die Klangerzeugung übernehmen. Diese klingen zwar etwas "sauberer", sind aber eben auch sehr stimmstabil. Alles in allem ist dieser Synth also nicht "vollanalog", aber in jeder Hinsicht ein echtes "Arbeitstier". Nicht die volle Punktzahl, also fünf Sterne, kann ich für das Preis-Leistungsverhältnis vergeben. Der REV2-16 ist schon seit geraumer Zeit auf dem Markt und kostete längere Zeit deutlich unter 2.000,- €. Der aktuelle Preis ist leider, wie bei sehr vielen anderen Dingen auch, natürlich der heftigen Inflation der letzten paar Jahre geschuldet. Da es sich aber um ein viel verkauftes Produkt handelt, hätte die Preisanhebung hier schon etwas moderater ausfallen können. Deshalb gibt's hier von mir nur vier Sterne. Ansonsten kann ich den REV2-16 aber voll und ganz empfehlen!
Der Rev2 ist mein erster Synth von Sequential und ich bin absolut begeistert. Er bietet wirklich wahnsinnig viele Möglichkeiten für Modulationen, ist äußerst übersichtlich und logisch strukturiert und hat einen tollen Sound mit vielen facetten.
16 Stimmen und (fast) alle Parameter im direkten Zugriff. Macht alles einen soliden Dindruck. Einzig bei den Presetsounds hätte ich mir ein paar "Klassiker" gewünscht.